Etwas an der Wand zu befestigen klingt ja zunächst eigentlich ganz einfach. Schließlich braucht ihr hierfür nur einen Bohrer und ein paar Schrauben und schon könnt ihr Bilderrahmen, Regale oder euren Fernseher an der Wand befestigen. Was aber viele nicht berücksichtigen ist, dass sich in der harmlos wirkenden Wand elektrische Leitungen oder Rohre verbergen können und ihr wisst nicht wo genau. Und damit fangen die Probleme auch schon an…

So findet ihr heraus, was sich hinter eurer Wand verbirgt

Der einfachste Weg um herauszufinden, wo sich Stromkabel und Rohrleitungen in der Wand befinden, ist mit einem professionellen Rohr- und Stromkabel-Detektor. Wenn ihr euch ein solches Gerät zulegen wollt, sind Geräte von Black & Decker eine gute Wahl.

Wenn ihr in einem alten Haus mit jeder Menge Kabel- und Leitungsgewirr arbeiten möchtet, ist der Einsatz einer z.B. DeWalt Akku-Inspektion Kamera manchmal sinnvoll. Die Kamera ermöglicht euch einen Blick in schwer zugängliche Stellen und in Hohlräume.

Bestimmung der Mauerstruktur

Ihr wisst nun, wo ihr sicher in die Wand bohren könnt. Nun gilt es im nächsten Schritt herauszufinden, um welche Art Mauerwerk es sich handelt.

In den meisten Häusern wurde mit Trockenmauern gearbeitet. Vor 1950 wurde allerdings häufig mit Gips gearbeitet, welcher stabiler ist als die heutigen Trockenwände.

Wenn ihr einen Nagel in die Wand schlagt und er sich leicht und gerade versenken lässt, dann handelt es sich in der Regel um eine Trockenwand.

Befestigungsmöglichkeiten

Oft ist die beste Wahl die Schraube um Dinge an der Wand zu befestigen. Nägel können häufig viel beschädigen, wenn sie keinen Halt finden oder beim herausziehen Mauerwerk mitbröckelt.

Schrauben sind hier einfacher zu entfernen und verursachen nur geringe Beschädigungen. Für Trockenbauwände gibt es spezielle Schrauben, ihr könnt aber bei diesen Wänden auch selbstbohrende Schrauben verwenden, die sehr gut im Holz greifen. Selbstbohrende Schrauben sind leichter zu montieren und die Kraft wird beim einschrauben gleichmäßig verteilt.

Wenn ihr in Wände bohrt stellt sicher, dass eure Bohrmaschine leistungsstark genug ist, um auch durch Metall zu bohren. Z.B. sind Bosch Bohrer (Screwfix) sehr hochwertig und extrem zuverlässig, leistungsstark und robust.

Achtet darauf niemals Schrauben zu verwenden, die länger als nötig sind. Ihr verhindert somit, dass verdeckte Drähte oder Rohre beschädigt werden. 

Ich habe zum Thema „in Wände bohren“ eine ausführliche Anleitung (Zuhause) gefunden, die euch Schritt-für-Schritt die Vorgehensweise erklärt.

Situationen, die euch möglicherweise beim Bohren in Wände begegnen

Auch wenn sich keine Rohre oder Kabel hinter euer Wand verbergen, können trotzdem Probleme beim Bohren entstehen:

a) Nach dem Durchbohren des Gipses kommt euer Bohrer nicht weiter

Der Grund hierfür könnte sein, dass der Gips über Backstein liegt. Wenn ihr an eurem Bohraufsatz dunkles Pulver seht, verwendet einen Steinbohrer und wenn möglich, schaltet eure Bohrmaschine auf Schlagbohrer und schon kann es weitergehen.

b) Ihr trefft auf mehrere Schichten Trockenbau

Dies ist dann der Fall, wenn Wohnungen oder Häuser sich eine Wand „teilen“. Einige Bauunternehmen verwenden mehrere Trockenwände als Schallschutz. Hier benötigt ihr dann längere Schrauben, um Dinge an der Wand anzubringen.

Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg beim Bohren.

Liebe Grüße, eure

 

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2 thoughts on “How to: So bohrt und befestigt ihr fast alles an der Wand”

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